Eine Vorstellung der Chinesisch-Deutschen Gesellschaft e.V. Die Beziehungen zwischen Deutschland und China haben sich in den letzten Jahren sowohl im wirtschaftlichen als auch im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich außerordentlich gut entwickelt. Hamburg hat in der Bundesrepublik dabei eine führende Rolle gespielt. Die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft e.V. wurde in Hamburg gegründet, mit dem Ziel, diese guten Beziehungen nicht nur zu erhalten, sondern auch weiter auszubauen, zu vertiefen und - wenn möglich -zu bündeln. Mit den bereits bestehenden Institutionen in Hamburg, wie dem Ostasiatischen Verein e. V., dem Institut für Asienkunde, der Universität, der Handelskammer, aber auch mit anderen mit China befaßten Institutionen soll dabei eng zusammengearbeitet werden. Die Tätigkeit könnte sich auch über die Grenzen Hamburgs hinaus erstrecken. Die Gesellschaft ist gemeinnützig, unabhängig und unpolitisch und finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Veranstaltungen werden in folgenden Bereichen durchgeführt: - Kennenlernen der unterschiedlichen Kulturen von China und Deutschland - Verbesserung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern - Zusammenarbeit mit der China-Wissenschaft - Herstellung persönlicher menschlicher Kontakte
Die verschiedenen Veranstaltungen sollen der Kommunikation und dem Verständnis der verschiedenen Mentalitäten dienen, vor allem aber die menschliche Begegnung ermöglichen. Besonderes Gewicht legt die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft auf kulturelle Veranstaltungen. Deutschen Mitgliedern sollen insbesondere die Schätze der jahrtausendealten chinesischen Kultur und die ihr zugrundeliegende Denkweise nähergebracht werden. Die chinesische Seite soll unsere kulturelle Vergangenheit und Gegenwart besser kennenlernen. Ein aktueller Kulturaustausch soll ermöglicht werden. Die Gesellschaft plant und führt durch Ausstellungen, Vorträge, Theateraufführungen und musikalische Veranstaltungen in "beide Richtungen". Die wirtschaftlichen Beziehungen werden durch Informationen, Vorträge, Veranstaltungen, Symposien oder Besichtigungen allgemein vertieft werden. Die dabei entstehenden persönlichen Kontakte können dem unmittelbaren Geschäft zugute kommen. Chinesische Firmenvertreter in Deutschland sollen angesprochen und in unser Wirtschaftsleben integriert werden. Die Einbeziehung der Wirtschaft in die Arbeit der Gesellschaft ist wichtig, weil dadurch finanziell erst weitere Aktivitäten der Gesellschaft auch in anderen Bereichen ermöglicht werden. Die China-Wissenschaft hat in Deutschland und insbesondere in Hamburg ein festes Fundament. Mit dem Institut für Sprache und Kultur Chinas der Universität Hamburg und dem Institut für Asienkunde werden gemeinsam Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Historisches und aktuelles Wissen über China soll vermittelt werden. Für ein verstärktes Erlernen der chinesischen Sprache wird sich die Gesellschaft einsetzen. Insbesondere aber das persönliche Kennenlernen soll durch alle Veranstaltungen gefördert werden. Darüber hinaus sind anspruchsvolle gesellschaftliche Veranstaltungen, wie ein jährliches Festessen und informelle Treffen zum gegenseitigen Gedankenaustausch vorgesehen. Wir haben uns ein breit gefächertes Programm vorgenommen; entsprechend Ihren besonderen Interessen. Es soll so gestaltet werden, daß allen Mitgliedern etwas geboten wird. Die heterogene Struktur der Mitgliedschaft und daraus folgende der Veranstaltungsplanung wird es möglich machen, daß manches Mitglied ihm bisher nicht bekannte Perspektiven Chinas kennenlernt. |