Medien in China: Markt – Macht – Möglichkeiten
Datum: 24 Februar 2022
Onlineveranstaltung

Die Medienlandschaft in China hat sich seit der Öffnungspolitik unter Deng Xiaoping tiefgreifend verändert. Dienten Zeitungen, Radio und Fernsehen in den ersten Jahrzehnten der Volksrepublik vor allem der staatlichen Propaganda, erlebten sie in den 1980er-Jahren eine Modernisierung und Kommerzialisierung. Heute finden sich in der Volksrepublik eine Vielzahl unterschiedlicher Zeitungen, Zeitschriften und Magazine, die sich seit den 2000er Jahren immer mehr ins Internet verlagert haben und dort in einer weiten Bandbreite zwischen Infotainment, Social E-Commerce, und Qualitätsjournalismus aktiv sind.

Seit Xi Jinping wurden die Vorgaben und Regelwerke für chinesische Journalisten und Journalistinnen verschärft, die Tätigkeit mehr auf die Vorgaben der Partei ausgerichtet und eine unabhängige Berichterstattung nach westlichen Vorstellungen erschwert. Auch wenn man dazu neigt, chinesische Medien holzschnittartig zu kategorisieren, besteht in China weiter eine komplexere und mehrschichtige Medienlandschaft als es zunächst den Anschein haben mag.

Wie setzt sich die Medienlandschaft in China zusammen? Welche Rolle spielen Medien in der chinesischen Gesellschaft? Welche Aufgabe sehen Journalisten und Journalistinnen in China für sich? Wohin werden sich Medien in China unter Xi entwickeln?

Diesen und weiteren Fragen widmeten sich die Chinesisch-Deutsche Gesellschaft e.V. gemeinsam mit der Handelskammer Hamburg im Gespräch mit zwei Experten: Haifen NAN, Vizevorsitzende des Deutsch-Chinesischen Mediennetzwerks e.V., und Oliver Radtke, Gastprofessor, Shenzhen Technical University. Beide haben langjährige Erfahrung mit Journalisten und Journalistinnen sowie der Medienlandschaft in China gesammelt.

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