Einladung zur Lesung „Front gegen die Freiheit“ mit Adrian Geiges

2022 veröffentlichte Xi Jinping die Erklärung zur ewigen Freundschaft zwischen China und Russland und betonte, gemeinsam müssten sie eine bessere Zukunft für die Menschheit schaffen. Beide Länder kooperieren heutzutage eng in Wirtschaft, Forschung, Militär und Außenpolitik miteinander mit dem Ziel, eine neue multipolare Weltordnung zu schaffen. Während sie in internationalen Organisationen, wie den UN, BRICS und der SCO zusammenarbeiten, konkurrieren Peking und Moskau gleichzeitig um Einfluss in Zentralasien. Wir freuen uns zu diesen und weiteren Fragen Adrian Geiges begrüßen zu dürfen. In seinem Buch „Front gegen die Freiheit“ beschreibt er eine autoritäre Allianz, angeführt von China und Russland, die von Iran bis Nordkorea reicht. Entgegen der verbreiteten Annahme Wladimir Putin und Xi Jinping seien grundlegend unterschiedlich, zeigt Geiges ihre gemeinsamen ideologischen Wurzeln, die bis zur Oktoberrevolution von 1917 zurückreichen. Als langjähriger Korrespondent in Peking und Moskau zeichnet er die Entwicklung der chinesisch-sowjetischen und später chinesisch-russischen Beziehungen nach – und erklärt, warum diese Partnerschaft die Weltpolitik heute stärker beeinflusst denn je. Im Anschluss an die Lesung besteht Gelegenheit zur Diskussion. Darüber hinaus wird es einen Büchertisch geben und die Möglichkeit, das gekaufte Buch vor Ort signieren zu lassen.  Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 22. April 2026 wird gebeten. Ort:                 Commerzbibliothek, Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 HH Datum:           Donnerstag, der 23.04.2026 Preis:              Kostenfrei für Mitglieder der ChDG, 10 Euro pro Person für Nichtmitglieder Zeit:                18.00 Uhr Anmeldung:   info@chdg.de Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Herzliche Grüße und allen noch schöne Ostertage Timm RohwederPräsident

Stammtisch im April 2026

Liebe Freunde der ChDG,unser nächster Stammtisch wartet auf Ihre Anmeldung. Sie sind erneut herzlich eingeladen, sich mit uns in geselliger Runde im lockeren Gespräch zu aktuellen Chinathemen und allem, was die Welt gerade bewegt, auszutauschen. Wir hoffen auf ganz viele Wiederholungstäter und Neulinge, die mit uns gemeinsam ihren Feierabend bei einem erfrischenden Bier, Wein oder Softgetränk verbringen wollen. Wir würden uns freuen, Sie am Donnerstag, den 16. April 2026 ab 18:00 Uhr abermals zu begrüßen. Diesmal besuchen wir The Baby Goat House am Grindel, Grindelhof 85, 20146 Hamburghttps://lnkd.in/dizdiT9Z Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihre kurzfristige Anmeldung unter: info@chdg.de

Bericht Stammtisch 18. März 2026

Der März-Stammtisch 2026 fand im Celona, direkt am Wandsbeker Markt, statt. Bei kleinen Leckereien und dem einen oder anderen Kaltgetränk wurde es eine muntere Runde mit 9 Teilnehmern. Dabei trafen 6 Mitglieder auf 3 neue Gäste.

Stammtisch im März 2026

Liebe Freunde der ChDG,unser nächster Stammtisch wartet auf Ihre Anmeldung. Sie sind erneut herzlich eingeladen, sich mit uns in geselliger Runde im lockeren Gespräch zu aktuellen Chinathemen und allem, was die Welt gerade bewegt, auszutauschen. Wir hoffen auf ganz viele Wiederholungstäter und Neulinge, die mit uns gemeinsam ihren Feierabend bei einem erfrischenden Bier, Wein oder Softgetränk verbringen wollen. Wir würden uns freuen, Sie am Mittwoch, den 18. März 2026 ab 18:00 Uhr abermals zu begrüßen. Diesmal besuchen wir das Cafe & Bar Celona Hamburg Wandsbek direkt am Wandsbeker Marktplatz 1, 22041 Hamburg. Cafe & Bar Celona Hamburg Wandsbek – Cafe & Bar Celona Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihre kurzfristige Anmeldung unter: info@chdg.de

Bericht Vortrag Dr. Stefanie Thiedig

Am 19. Februar bot sich den Gästen unserer Veranstaltung eine seltene Gelegenheit, einen differenzierten Blick auf die chinesische Gegenwartskunst zu werfen. Gemeinsam mit der Sinologin und Kunstexpertin Dr. Stefanie Thiedig ging es um die Frage, wie sich gesellschaftliche und politische Entwicklungen im Werk chinesischer Künstlerinnen und Künstler widerspiegeln – und wie stark sich die Kunstszene seit den 2010er‑Jahren gewandelt hat. Anhand der Arbeiten von Zhao Zhao, Liu Xinyi und Jiang Zhuyun zeichnete Stefanie Thiedig nach, dass aktuelle Kunst aus China seit den 2010er Jahren häufig indirekter und konzeptueller daherkommt, zugleich aber an Schärfe gewonnen hat. Mutiger, provokanter und stärker auf das Verhältnis des Individuums zur Gesellschaft fokussiert – so lässt sich der Trend zusammenfassen, den sie im Laufe des Abends herausarbeitete. Ein besonderes Erlebnis war auch der Beitrag von Patrick Heid. Er brachte mehrere Werke chinesischer Künstlerinnen und Künstler mit und gab Einblicke in deren Entstehungskontexte. Für viele Gäste war dieser direkte Zugang zu den Kunstwerken ein Schlüsselmoment: Kunst wurde nicht nur betrachtet, sondern erlebt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie vielschichtig moderne chinesische Kunst gelesen werden kann – abhängig vom eigenen Hintergrund, den persönlichen Erfahrungen und der Bereitschaft, sich auf neue Perspektiven einzulassen. Genau daraus entwickelten sich an diesem Abend viele Gespräche, die weit über gängigen Smalltalk hinausgingen.

Reminder zur Vortragsveranstaltung am 19. Februar 2026

Chinesische Kunst und gesellschaftliche Dynamiken: Ein Blick auf die 2010er Jahre Kunst eröffnet die Möglichkeit, die Gesellschaft eines Landes jenseits von Wirtschaft und Politik zu verstehen. Sie erschließt neue Blickwinkel, die abseits offizieller Informationen liegen. Durch ihre Analyse werden Kunsttendenzen erkennbar, die zeigen, was eine Bevölkerung beschäftigt – denn gesellschaftliche Trends entstehen oft in der Kunst oder werden dort besonders anschaulich sichtbar. Mit etwas zeitlichem Abstand und der Corona-Pandemie als Einschnitt wollen wir einen Blick auf die Kunst Chinas der 2010er Jahre werfen, und erklären, wie sie sich verändert hat und welche gesellschaftlichen Entwicklungen sich in ihr widerspiegeln. Die Gegenwartskunst der 2010er Jahre wirkt indirekter und konzeptueller als zuvor, zugleich aber auch angriffslustiger und herausfordernder als die Kunst, die danach entstand. Wir freuen uns am 19. Februar 2026 Dr. Stefanie Thiedig zu diesem Thema begrüßen zu dürfen. Dr. Stefanie Thiedig studierte Sinologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Hamburg und Fotografie in Beijing. Sie lebte von 2000 bis 2001 und erneut ab 2007 in Beijing und ist seit 2018 wieder in Hamburg. Frau Dr. Thiedig ist seit 2009 freiberuflich unter dem Namen „Kulturgut 文化财富“ mit ihrer Kulturvermittlung und Plattform freischaffender Kreativer tätig für Kunst- und Kulturprojekte, in Konzept, Text und Fotografie, in Lektorat und Korrektorat. Auf ihrem Blog kulturgut.blogger.de berichtet sie regelmäßig über ihre Sicht des Lebens zwischen China und Deutschland. Ort:                 Graf von Westphalen, Poststr. 9, 20354 Hamburg (Eingang auf Seite des Fleets) Datum:           Donnerstag, 19. Februar 2026, 18.00 Uhr Preis:              Kostenfrei für Mitglieder der ChDG, 10 Euro pro Person für Nichtmitglieder Anmeldung:   info@chdg.de Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 17. Februar 2026 wird gebeten. Melden Sie sich schnell noch an. Ein paar Plätze sind noch frei. 

Bericht Stammtisch 10. Februar 2026

Gestern fand der erste Stammtisch 2026 in der Turmbar am Rothenbaum statt. 8 Teilnehmern, eine Mischung von neue und bekannten Mitgliedern und interessierten Gäste, unterhielten sich angeregt in dieser besonderen Location.

Einladung Vortragsveranstaltung am 19. Februar 2026

Chinesische Kunst und gesellschaftliche Dynamiken: Ein Blick auf die 2010er Jahre Kunst eröffnet die Möglichkeit, die Gesellschaft eines Landes jenseits von Wirtschaft und Politik zu verstehen. Sie erschließt neue Blickwinkel, die abseits offizieller Informationen liegen. Durch ihre Analyse werden Kunsttendenzen erkennbar, die zeigen, was eine Bevölkerung beschäftigt – denn gesellschaftliche Trends entstehen oft in der Kunst oder werden dort besonders anschaulich sichtbar. Mit etwas zeitlichem Abstand und der Corona-Pandemie als Einschnitt wollen wir einen Blick auf die Kunst Chinas der 2010er Jahre werfen, und erklären, wie sie sich verändert hat und welche gesellschaftlichen Entwicklungen sich in ihr widerspiegeln. Die Gegenwartskunst der 2010er Jahre wirkt indirekter und konzeptueller als zuvor, zugleich aber auch angriffslustiger und herausfordernder als die Kunst, die danach entstand. Wir freuen uns am 19. Februar 2026 Dr. Stefanie Thiedig zu diesem Thema begrüßen zu dürfen. Dr. Stefanie Thiedig studierte Sinologie, Germanistik und Kunstgeschichte in Hamburg und Fotografie in Beijing. Sie lebte von 2000 bis 2001 und erneut ab 2007 in Beijing und ist seit 2018 wieder in Hamburg. Frau Dr. Thiedig ist seit 2009 freiberuflich unter dem Namen „Kulturgut 文化财富“ mit ihrer Kulturvermittlung und Plattform freischaffender Kreativer tätig für Kunst- und Kulturprojekte, in Konzept, Text und Fotografie, in Lektorat und Korrektorat. Auf ihrem Blog kulturgut.blogger.de berichtet sie regelmäßig über ihre Sicht des Lebens zwischen China und Deutschland. Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 17. Februar 2026 wird gebeten. Ort:                 Graf von Westphalen, Poststr. 9, 20354 Hamburg (Eingang auf Seite des Fleets) Datum:           Donnerstag, 19. Februar 2026, 18.00 Uhr Preis:              Kostenfrei für Mitglieder der ChDG, 10 Euro pro Person für Nichtmitglieder Zeit:                18.00 Uhr Anmeldung:   info@chdg.de

Reminder – Erster Stammtisch 2026

Liebe Freunde der ChDG, unser erster Stammtisch im neuen Jahr wartet auf Ihre Anmeldung. Bis zum 10. Februar sind es nur noch ein paar Tage. Gelegenheit, sich schnell noch anzumelden. Wann: Dienstag, den 10. Februar 2026 ab 18:00 UhrWo: Turmbar, ganz nah am Bahnhof Dammtor, Rothenbaumchaussee 2, https://turmbar.de/ Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihre kurzfristige Anmeldung unter: info@chdg.deiebe Freunde der ChDG,unser erster Stammtisch im neuen Jahr wartet auf Ihre Anmeldung.

Bericht Veranstaltung vom 29. Januar 2026

Welche Faktoren bestimmen die chinesische Außenpolitik? Mit dieser Frage starteten wir am vergangenen Donnerstag mit unserer Auftaktveranstaltung ins Jahr 2026. Wir freuten uns Dr Eva Seiwert, Senior Analyst beim Mercator Institute for China Studies (MERICS), bei uns begrüßen zu dürfen und mit ihr zu diskutieren, welchen Zweck die verschiedenen globalen Initiativen in der Diplomatie Pekings erfüllen, welche Rolle China bei der Vereinten Nationen, aber auch bei den BRICS und der Shanghai Cooperation Organisation spielt, und fragten uns, wie Deutschland seine Außenpolitik gegenüber China zukünftig gestalten sollte. Die Antwort war eindeutig: Im Einklang mit der EU. Ob und wie sich dies genau gestalten wird, wird sich beim und nach dem Kanzlerbesuch in der VR China in wenigen Wochen abzeichnen. Unser herzlicher Dank geht an Johann Stooss und Wolfgang Wen vom Yu Garden für die wunderbare Location und an alle Teilnehmenden für die spannende Diskussion.